Ein Centurie erhellte uns den Grand Prix in Salzburg!
In Wels und Salzburg wurde dieses Wochenende der Grand Prix ausgetragen. Am Samstag, dem 5. Dezember 2009 wurden die Gruppen A und C in Wels, unter der Turnierleitung von Günther Eckhart, gespielt. In Gruppe A gab es keine großen Überraschungen. Der Verteidiger des Vorjahrestitels, Andreas Ploner, gewann die Gruppe vor Georg Schlager. Michael Peyr, Michael Klas und Georg Stadlmann schafften den Aufstieg leider nicht.
In Gruppe C wurde hart gekämpft. Jack Nirnberger wiederholte sein letztes Grand Prix Ergebnis und verabschiedete sich schon in der Vorrunde. Paul Schopf gewann die Gruppe knapp vor Alexander Stadler, der somit in seinem ersten Grand Prix Viertelfinale stand! Dominik Scherübl und Hubert Lassacher schafften diesen Sprung nicht.
Gruppe B und Gruppe D wurden in Salzburg ausgetragen. Peter Pertiller erschien, entschuldigt, nicht zum Turnier, was aber am zu erwartendem Ergebnis der Gruppe B nichts änderte. Die Aufsteiger hießen Maximillian Pfleger und Sebastian Hainzl . Leider nicht ganz gereicht hat es für Clausdieter Franschitz und Daniel Göschl.
In Gruppe D wurde es lang und spannend. Letztendlich durchsetzen konnten sich Alexander Gauss, der die Gruppenphase ohne Frameverlust meisterte und Vladislav Arion. Alexander Pichler wurde seiner Favoritenrolle nicht gerecht und schied, gemeinsam mit Robert Trinbacher und Mario Striednig, aus.
Und damit war der Samstag auch schon vorbei. Am Sonntag trafen sich alle im BSLZ in Salzburg und wir stiegen in die Vietelfinale ein, die errechneter Weise, mit einem Altersdurschnitt von 20,5 Jahren, geschichtsträchtig erscheinen.

Im ersten Viertelfinale, geleitet von Clausdieter Franschitz, unterlag Alexander Gauss, durch ein Formtief, Sebastian Hainzl. Dieser dominierte das Match, trotz eines Frameverlustes, klar und deutlich.
Ausgewogener verlief das zweite Viertelfinale. Maximilian Pfleger gewann 3:1, was ihm, auch durch ein sehr schön gespieltes 49er Break und ein wenig Pech für Vladislav Arion, gelang. Referee: Ingrid Angela Winkler
Herzlich Gratulieren dürfen wir Alexander Stadler, der sein erstes Grand Prix Viertelfinale bestreiten durfte, leider aber in diesem an Andreas Ploner scheiterte. Ein klares und schnelles 3:0 unter der Leitung von Severin Grösslinger, ein Match in dem A. Stadler keine Gelegenheit bekam sein Können unter beweis zu stellen. Im zweiten Frame ein 74 Break und auch sonst eine Treffsicherheit wie aus dem TV führten A. Ploner ins Halbfinale.
Von seinen Ehren, Alexander Pichler, geschiedst, bestritten Paul Schopf und Georg Schlager das vierte Viertelfinale. Nach Startschwierigkeit von P. Schopf ließ dieser nichts mehr anbrennen und gewann 3:1.
Die Halbfinale waren, von dem im vierten Frame gespielten Turnier Highest Break, dominiert. Sebastian Hainzl erfreute die Augen der Zuseher mit einem Centurie von 100!!!! Wir gratulieren zum persönlichen Turnier Highest Break und bedanken uns für diese Darbietung.

Trotzdem musste er sich Andreas Ploner mit 4:2 geschlagen geben, der durch konstantere Leistung überzeugte.
Ebenfalls ein konstanteres Spiel zeigte Maximilian Pfleger, der Paul Schopf ebenfalls 4:2 schlug.
Das Spiel um Platz 3, ausgetragen von Sebastian Hainzl, der uns hier gleich wieder zeigte, was auf dem Tisch alles geht und ein 80 Break spielte, und Paul Schopf, der merklich von diesem Break im dritten Frame beeindruckt war und sich seine 2:0 Führung noch nehmen ließ, verlor den Entscheidungsframe nachdem er zuvor seinen Ärger über zwei Kicks nicht ablegen konnte.
Alexander Stadler übernahm die Leitung des wahrscheinlich jüngsten Finales eines Grand Prix in dem Andreas Ploner auf Maximilian Pfleger traf. Das gemeinsame Alter kam auf zarte 31 Jahre. M. Pfleger verlor leider sein erstes Grand Prix Finale mit 2:4, dem Titelverteidiger A. Ploner gelang der zweite Grand Prix Sieg seiner, noch sehr jungen, Snookerkarriere.
Beiden dürfen wir recht herzlich gratulieren und wünschen ihnen auch weiterhin viel Erfolg!
Ein Grand Prix mit vielen Highligts, der allen Teilnehmern hoffentlich gefallen hat. Ein Danke gilt dem Bardienst, der fürs leibliche wohl sorgte und den freiwilligen Referees, die die Spieler durch die KO Runden begleitet haben. Weiters möchten wir uns bei dem Team des BSLZ Bedanken, ohne deren Vorarbeit und Mitwirkung ein reibungsloser Turnierablauf nicht möglich wäre.
Fröhliche Weihnachten und ein Gut Stoss im neuen Jahr an alle Snookerspieler und Snookerbegeisterte
We see each other there!
Mit sportlichen Grüßen
Clausdieter Franschitz
Sektionsobmann Snooker BSLZ Salzburg