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  Alle Bezeichnungen auf dieser Website wie Spieler, Teilnehmer etc. gelten gleichermaßen in weiblicher Form.








Snooker- und Billiards Verband Österreich (ÖSBV)
p.A. S. Grabler
Speckbachergasse 19/17, A 1160 Wien ZVR-Zahl: 662854118
 
 

 



ASL Grand Prix im Januar

Der Januar Grand Prix der ASL-Serie fand diesmal in Graz beim TSG statt.


 


An zwei Tagen (Samstag 30. und Sonntag 31.01.2010) wurde beim Grand Prix in der Snookerlounge Graz hochklassiges Snooker geboten.
 
Mit einem deutlichen 4:1 im Finale gegen den mehrmaligen österreichischen Meister Hans "Jack" Nirnberger (HSEBC Wien) holte sich der erst 16 jährige Tiroler Andreas Ploner (CSC Innsbruck) den Sieg im Grand Prix der Austrian Snooker League. Platz drei ging an Sebastian Hainzl(15Reds Wien). Auf dem geteilten fünften Platz finden sich die beiden Top Snooker Graz Spieler Christian Hackl und Patrick Rosmann.
 
Nicht nur Hans Nirnberger stand auf der "Abschussliste" des Youngsters, auch andere Kaliber wie Paul Schopf (1.UWBC, aktuell zweiter der österreichischen Snooker-Rangliste) oder Christian Hackl (bestgesetzter Spieler von Top Snooker Graz) mussten sich dem späteren Sieger geschlagen geben.
 
Es wurden 13 Breaks über 50 und 64 Breaks über 30 erzielt, die höchsten schaffte Hans Nirnberger mit 91, Paul Schopf mit 78 und Sebastian Hainzl mit 76.
 
Detailbericht:
 
Am Samstag - in der Gruppenphase - gab es einige Überraschungen: 
Patrick Rosmann (Top Snooker Graz, in seiner Gruppe als Nr. 5 gesetzt) schaffte den Aufstieg gegen die vor ihm gesetzten Georg Schlager, Richard Kornberger und Dominik Scherübl  
Markus Sallaberger (1. UWBC, ebenfalls in seiner Gruppe als Nr. 5 gesetzt) schoss Alexander Trinkl, Michael Peyr und Emanuel Stegmeier aus dem Bewerb 
Christian Hackl (TSG) setzte sich gegen Tegshee Nyamaa (SCG und regierender Steirischer Meister), Robert Trinbacher sowie Andreas Gugler durch, besiegte den aktuell Ranglisten-Ersten Sebastian Hainzl in einem Klasse-Spiel mit 3:2 und stieg in das Viertelfinale auf.


Keine Überaschung gab es in Gruppe 4, die Topgesetzten Hans Nirnberger und Maximilian Pfleger setzten sich klar gegen Alexander Stadler, Vladislav Arion und Mario Grabner durch. 
Am Sonntag - in den Viertelfinalspielen - siegte Paul Schopf gegen Maximilian Pfleger ebenso klar wie Andreas Ploner gegen Christian Hackl und Hans Nirnberger gegen Markus Sallaberger. Sehr eng wurde es im Spiel Sebastian Hainzl gegen Patrick Rosmann, dass über die volle Distanz ging und in dem sich schlussendlich Sebastian Hainzl knapp durchsetzen konnte. 
 
Die Halbfinalspiele waren die wahren Kracher!
 
Hans Nirnberger gegen Sebastian Hainzl ging nicht nur über die volle Distanz sondern lieferte auch zwei sehenswerte Breaks: Einer 76 von Sebastian Hainzl folgte im darauffolgenden Frame das höchste Break des Turnieres: 91! 
Auch im letzten Frame schenkten sich die beiden nichts, Hainzl legte mit einer 38 vor, Nirnberger antwortete mit einer 35. Als alle Bälle versenkt waren, leuchtete 51:51 von der Anzeigetafel: Re-Spotted Black, ping pong und Hans Nirnberger lochte eine schwierige Schwarze zum Sieg ein! 
 
Ähnlich ausgeglichen, wenn auch nicht ganz so dramatisch, verlief das zweite Halbfinale zwischen Andreas Ploner und Paul Schopf. Nach dem 1:1 und 2:2 gewann Paul Schopf das fünfte Frame trotz eines 43er Breaks von Ploner, die nächsten beiden Frames gingen aber mit 63:17 und 62:48 an Andreas Ploner. 
 
Das Spiel um Platz 3 dauerte dafür dann nur ganze 50 Minuten. Sebastian Hainzl "zerlegte" Paul Schopf mit sehenswerten Breaks von 37, 55, 37 und 32 und gewann mit 74:17, 82:0 und 68:14. 
 
Im Finale zwischen Hans Nirnberger und Andreas Ploner regierten die Nerven. Der eine (Nirnberger) zeigte sie, der andere (Ploner) kannte keine. Die Frames waren gezeichnet von vergebenen Chancen und Stellungsfehlern, vor allem Hans Nirnberger ließ zu oft potbare Bälle liegen, sodass Andreas Ploner schnell mit 3:0 davonzog. Zwar bäumte sich Nirnberger noch einmal kurz zum 3:1 auf, schließlich schoss Ploner aber mit 55:52 zum Turniersieg aus. 
 
Es wurden 13 Breaks über 50 und 64 Breaks über 30 erzielt, die höchsten schaffte Hans Nirnberger mit 91, Paul Schopf mit 78 und Sebastian Hainzl mit 76.
 
Vielen Dank an...
...die Schiedsrichter Erich Pließnig, Peter Novotny, Alf Umschaden und Walter Vojta
..."Tanny" Michael Tannweber hatte die Theke, Live-Ticker und Ergebnisliste wie immer perfekt im Griff
...Siegfried Werlitsch lieferte Fotos von beiden Spieltagen, die - sofort gedruckt - an der Pinwand in der Snookerlounge zu betrachten sind, sowie im Internet unter 
www.snookerlounge.at siehe Bildergalerie


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