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ASL Grand Prix März 2010

Andreas Ploner (CSC) gewinnt den ASL Grand Prix in Innsbruck.


Starker Auftritt der Snooker-Youngsters beim ASL Grand Prix in Innsbruck


Der ASL Grand Prix in Innsbruck bestätigte, dass sich intensive Nachwuchsarbeit bezahlt macht.

Neben Andreas Ploner (CSC), der beim Heim-Grand-Prix triumphieren konnte, stellten auch Paul Schopf (1. UWBC) mit Rang zwei und Markus Sallaberger (1. UWBC) mit dem Erreichen des dritten Platzes ihre großartige Form unter Beweis.
Auch den Salzburgern Alexander Stadler (4.) und Maximilian Pfleger (5.) von den Snooker Bulls ist zu ihren hervorragenden Leistungen zu gratulieren.
Der Wiener U-16 Spieler Dominik Scherübl (15 Reds) beendete das Turnier wie seine Clubkollegen Sebastian Hainzl und Gerog Schlager auf dem 5. Platz. Auch zu diesen Leistungen ist den Spieler herzlich zu gratulieren.

Die geballte Stärke der österreichischen Nachwuchsspieler wurde neben den guten Platzierungen durch eine Flut an hohen Breaks unterstrichen.
17 Breaks über 50, davon zwei über 90, machten den ASL Grand Prix im März 2010 zweifelsohne zu einem hochklassigen Event.

Hier ein Auszug aus der Breakliste:

Maximilian Pfleger: 98, 66, 59
Andreas Ploner: 94, 61, 52
Alexander Stadler: 85, 51
Markus Sallaberger: 73c, 68c, 65c, 57
Paul Schopf: 78, 62, 56c
Georg Schlager: 55
Sebastian Hainzl: 53c

StegiP
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Offizieller Turnierbericht von Jimmy Riml


Andreas Ploner (CSC) schafft Hattrick
Youngsters Speerspitze der österreichischen Snookerszene


Der Grand Prix der Austrian Snooker League machte diesmal in Innsbruck in der Billard Sport Arena Station.  Wie immer wurden am ersten Tag in der Gruppenphase die Viertelfinalisten ermittelt, was bereits die ersten Highlights mit sich brachte. So zum Beispiel ein perfekt vorgetragenes 85er Break von Alexander Stadler oder dem 98er Break von Maximilian Pfleger, dem ein Century-Break nur durch einen Stellungsfehler auf Grün verwehrt blieb. Dies sollte zugleich das Highbreak des Turniers bleiben. So wurden bis spät in die Nacht fleißig Breaks gespielt und notiert, ehe um ca. 22:30 Uhr endlich alle Viertelfinalisten feststanden. Auffällig war hier wie bereits bei vergangenen Turnieren der niedrige Altersschnitt der aufgestiegenen Spieler. Erfreulich war außerdem, dass mit Dominik Scherübl auch wieder ein U16-Spieler den Aufstieg schaffte. Dies scheint alles ein Beleg dafür zu sein, dass Österreich nicht nur über Talente verfügt, sondern dass auch die Nachwuchsarbeit greift.

Der 2. Tag fing an, wie der erste aufhörte, nämlich mit durch die Bank hochkarätigen Partien. Markus Sallaberger gelang dabei ein Whitewash gegen Georg Schlager und der Titelverteidiger Andreas Ploner konnte den amtierenden österreichischen Staatsmeister Sebastian Hainzl, der mit 25 Jahren relativ gesehen noch der „Oldie“ in den Viertelfinals war, in einer nahezu fehlerfreien Partie mit 3:1 bezwingen. Wesentlich knapper ging es in den anderen beiden Matches zu. Beide gingen über die volle Distanz und endeten schlussendlich jeweils mit 3:2 zu Gunsten von Paul Schopf bzw. Alexander Stadler.

In den Halbfinals konnte Andreas Ploner den Schwung aus den Viertelfinals mitnehmen und besiegte Markus Sallaberger souverän mit 4:1. Im zweiten Halbfinale stand Paul Schopf mit 1:3 bereits mit dem Rücken zur Wand, konnte dann jedoch seine Routine ausspielen und die Partie noch zu seinen Gunsten drehen. Damit war alles angerichtet für das große Finale Andreas Ploner vs. Paul Schopf, was gleichzeitig eine Wiederauflage des Vorjahres-Grand-Prix in Innsbruck bedeutete. Damals konnte Andreas mit 4:3 gewinnen.

Im Finale waren alle Elemente eines hochkarätigen Snookermatches enthalten. So gelang Andreas ein famoser Start mit einem schönen 94er Break, die folgenden Frames waren dann von spannenden Safetyduellen geprägt, einige Fehler im Offensivspiel Schopfs führten schließlich dazu, dass Ploner auch die folgenden 2 Frames für sich entscheiden konnte und so auf 3:0 stellte. Dadurch stand Schopf wie bereits im Halbfinale enorm unter Druck. Und wieder konnte er sich aufbäumen und mit mehreren Minibreaks 2 Frames in Folge gewinnen. In Frame 6 dann die Entscheidung, als Andreas Ploner wiederum ein Safetyduell gewann und schlussendlich Blau als Frame- und Matchball lochte und mit Pink alles klar machte. Andreas krönt damit ein tadelloses Turnier, war er doch in keinem Match ernsthaft gefährdet. Außerdem gewann er den Grand Prix bereits zum 3. Mal in Folge.

Das Spiel um Platz 3 konnte Markus Sallaberger mit 3:2 gegen Alexander Stadler gewinnen.

Der CSC Innsbruck gratuliert herzlich und bedankt sich bei allen Schiedsrichtern und Helfern, und natürlich allen Spielern für dieses hochkarätige Turnier und auch die wirklich beeindruckende Breakliste.