Große Spieler und Snooker Turniere

Der Blick in die Vergangenheit und die Rekorde etwa der Davis Familie ist das eine, aber zugleich ist Snooker eben bis heute eine enorm populäre und im Vereinigten Königreich geradezu unausweichliche Sportart geworden, die mit großen Turnieren und berühmten Spielern aufwartet. Naturgemäß findet jeder Contest von Bedeutung in Großbritannien statt, trotz Brexit und anderen Problemen bleiben die Briten wenigstens beim Snooker eine Weltmacht.

Von Ranglisten und Championships

Am wichtigsten ist natürlich die Weltmeisterschaft im Snooker, auch Snooker Championship genannt. Dort warten enorme Prämien und Scores für die Rangliste, die ähnlich wie beim Tennis ständig wechselt und global verbindlich erstellt wird. Ebenfalls sehr bedeutsam ist dann die UK Championship, gewissermaßen im Auge des Sturms messen sich hier die besten Snooker Player auf nationaler Ebene und das hat internationale Strahlkraft. Dann gibt es natürlich noch viele andere Events, vom Einladungsturnieren über die Players Tour Championship, eine Art Serie und Liga, bis hin zum Paul Hunter Classic in Deutschland, das hierzulande dann dem Snooker einen würdigen Austragungsort gibt.

Preisgelder: Aufgrund der Popularität dieses Sports können Spieler durchaus abkassieren und besonders beliebt ist etwa das Maximum Break als Extra Prämie, das können dann je nach Teilnehmerfeld hunderttausende britische Pfund werden! Spieler wie Ronnie O´Sullivan leben heute gut vom Snooker und schaffen immer wieder mal Rekorde, die dann entsprechend auch finanziell versüßt werden.

Die Hall of Fame des Snooker

Von den aktuellen Stars wie Allister Carter einmal abgesehen bedeutet allein die lange Historie dieses Sports auch eine entsprechend reich gefüllte Ahnengalerie. Diese findet sich wieder in der Hall of Fame des Snooker, die seit dem Jahr 2011 besteht und die von den Dachverbänden des Sports geleitet wird. Hier sind natürlich die eingangs erwähnten Davis Brüder Fred und Joe aufgenommen, die ihres Zeichens das Tischspiel über Jahrzehnte dominieren und selbstredend finden sich mittlerweile mit Cliff Thorburn oder auch Sindhu Pulsivirong Spieler, die nicht in Europa beziehungsweise im Vereinigten Königreich geboren wurden.