Wichtige Spielzüge und Besonderheiten beim Snooker in Auswahl

Auf den ersten Blick scheint Snooker wenig kompliziert, trotz des größeren Tisches und der speziellen Farbenmischung bei den Bällen. Aber das Spiel bietet eine Unmenge an Varianten, Konstellationen, taktischen Herausforderungen und es lohnt sich, einige besonders interessante und für den Spielverlauf wichtige Aspekte herauszunehmen. Profis kennen das natürlich alles, aber in der Summe zeigt sich dann auch ein sehr intensives, strenges Regelwerk, das durch diese nüchterne Disziplin mit Sicherheit auch zum großen Erfolg von Snooker beiträgt.

Vom Break bis zum Free Ball

Spielt jemand so erfolgreich Snooker, dass man lange am Tisch bleibt und ununterbrochen seine Züge macht, dann wird das als Break bezeichnet. Ein Frame hingegen ist wie ein Satz beim Tennisspielen und hier kommt es auf die Punkte für die Wertung und damit den Gewinn oder Verlust eines Frames an. Es wird die Differenz gewertet oder auch misslungene Spielzüge, etwa durch das Berühren der falschen Ballfarbe, wobei es natürlich immer auch auf das Urteil des Schiedsrichters ankommt. Ganz folgerichtig ist das Foul als Vergehen zu werten, mit Punktabzug, wobei die Scores auch noch dem Gegner zugeschrieben werden! Hier entscheidet der Schiedsrichter dann in der Regel auch immer auf Free Ball. Andere Begriffe sind zum Beispiel Safety, Re-Rack, das beschreibt die Neuaufsetzung der Bälle, weil sich das Snooker Game eventuell festgefahren hat, und auch Kick wie Miss sind wichtige Bestandteile, die jeder Snooker Spieler zu lernen hat.

Wer gewinnt und warum?

Beim Snooker kommt es auf Ansagen und auf Punkte an und wem es gelingt, das Prinzip des abwechselnden Versenkens von roten wie farbigen Bällen einzuhalten bis hin zur schwarzen Kugel, der gewinnt den entsprechenden Frame. Eine Partie Snooker umfasst mehrere Frames und bei einem Turnier werden nur ungerade Mengen an Frames ausgespielt, um Unentschieden zu vermeiden. Jeder Kugel hat einen Wert, beginnend mit 1 und rot bis zu schwarz und 7 und je nach Spielzug wird dieser Wert dem jeweiligen Spieler angerechnet. Gelingt es in einer Runde nicht, einen Ball zu versenken, dann ist der Gegner dran und es kommt immer auf den Wechsel zwischen rot und farbig an, bis schließlich die Wertigkeit bis hoch zum schwarzen Ball für die Entscheidung sorgt.

Snookern: Öfters besteht die Ausgangslage, dass es unmöglich ist einen Ball regelkonform zu versenken und hier wird dann getrickst. Der Spieler wird versuchen, den Ball so zu positionieren, dass der Gegner auch nicht weiterkommt und das führt dann meistens zu Fouls und sich verändernden Scores, so dass dieses Snookern tatsächlich ein taktisches Element ähnlich wie etwa beim Pokern im Casino aufweist. Es ist also möglich, sehr strategisch auch zerstörerisch oder wahlweise kreativ zu spielen und das macht den Reiz zusätzlich aus.