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Die Mark Allen Snooker Sport Bio – Legenden

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Die Mark Allen Snooker Bio
Mark Allen geboren am 22.02.1986 ist ohne Zweifel zu den Top Spielern des professionellen Snookersports zu zählen. Bereits 2009 reihte er sich in die exklusive Runde derjenigen Spieler ein, die es bis in das Halbfinale der Snooker Weltmeisterschaft geschafft haben. Zu jenem Zeitpunkt konnte nur der spätere Weltmeister John Higgins seinen Lauf in der Runde der letzten Vier stoppen. Die Karriere des Mark Allen ist von vielen Höhen gezeichnet. So ist er erst der dritte Spieler Nordirlands, dem es gelungen war ein Turnier im Range der Tripple Crown zu gewinnen. Schon zuvor hatte er seine Klasse mit dem Sieg des Masters in 2018 unter Beweis gestellt. Für Aufsehen sorgte Mark Allen aber auch schon zwei Jahre zuvor bei den UK Championships. Dort gelang ihm mit einem 147 Break den bis dahin besten Wert seiner Laufbahn.

Für einen denkwürdigen Moment seiner Karriere sorgte Mark Allen im Jahre 2011, ebenfalls bei den UK Championships, als er im Finale auf Judd Trump traf. Obgleich einer hervorragenden Leistung und eines konzentrierten Spiels, während dessen ihm vier Century Breaks gelangen, musste er sich am Ende doch seinem Kontrahenten geschlagen geben. Seinen ersten Major Titel errang Allen übrigens beim Turnier im Alexandra Palace. Die Siege über Hochkaräter wie Luca Brecel, Titelverteidiger Ronnie O’Sullivan, John Higgins und Kyren Wilson machen diesen Erfolg noch imposanter. Heute kann sich Allen als fünfmaliger Gewinner der Rangliste bezeichnen.

Frühe Karriere von Mark Allen
Schon in frühen Jahren erregte Mark Allen aufgrund seiner starken Ergebnisse Aufsehen. Erfolgreich bestrittene Events auf der Junior Tour machten ihn früh zu einem Aspiranten für die Profitour. 2004 gelang ihm der Sieg bei den Welt- und europäischen Amateurmeisterschaften sowie nationalen Titel in allen Altersgruppen. Nur ein Jahr später startete er seine Profilaufbahn. Dem Sprung in das Profigeschäft folgte sogleich eine Einladung für die Northern Ireland Trophy 2005. Obwohl Mark Allen gerade erst den Schritt vom Amateur zum Profi gewagt hatte, zeigte er auf diesem Turnier, das mit Spielern wie den ehemaligen Weltmeistern Steve Davis und John Higgins prominent besetzt war, sein Talent und ging als Sieger aus den Partien gegen die beiden Weltmeister hervor. Geschlagen geben musste sich Allen erst im Viertelfinale, als er auf den an diesem Tage besseren Stephen Hendry traf.

Mit den immer größer werdenden Events, an den Allen teilnahm, wuchs auch der Rahmen, in dem die Turniere ausgetragen wurden. Seine erste Teilnahme an den Snooker Weltmeisterschaften absolvierte Mark Allen im Jahre 2007. Mit einem 10-7 Sieg über Ken Doherty in der Runde der letzten 32 Spieler, gelang ihm aus dem Stand ein achtbarer Erfolg. Während seine Karriere weiter an Fahrt aufnahm, konnte er die nachfolgende Saison bereits als Spieler in den Top 16 Rankings abschließen.

Erste Titel von Mark Allen
Für Experten und Beobachter der Snooker Profiszene war klar, dass ein Sieg auf einem der größten Ranking Turniere des Snookersports nur eine Frage der Zeit sein würde. Insbesondere seine Konsistenz und Konzentration, mit deren Hilfe es ihm gelang ab den 2010er Jahren regelmäßig tief in die Tableaus der Top Events vorzustoßen, ließen mehr erwarten. Schon 2012 sollte es soweit sein. Mit einem hohen Sieg von 10-1 über Stephen Lee in der Finalrunde der World Open in China, gelang im das, worauf er lange hingearbeitet hatte. Und es sollte nicht sein einziger Titel bei den World Open in China sein. Schon im Folgejahr gelang ihm die Titelverteidigung mit einem 10-4 Sieg über Matthew Stevens im Finale.

Diese Siege zahlten voll auf seine Position in der Weltrangliste ein. Und auch seine Erfolge auf der European Tour verbesserten sein Ranking stetig. Allein in den folgenden Jahren gelangen ihm auf der Europäischen Profitour sechs Finalteilnahmen, von denen er fünf für sich entscheiden konnte. Seine beeindruckende Form bewies Mark Allen auch 2014. In diesem Jahr erreichte er das Finale von vier aufeinander folgenden Turnieren und gewann die Paul Hunter Classics.

Nach seinen Erfolgen bei den großen Ranglisten Events aus 2013 sollte es zunächst drei Jahre dauern, bis ihm ein weiterer Sieg bei einem Ranglisten Turnier gelang. Dieser gelang ihm 2016 mit einem Sieg in den PTC Finals, das zugleich sein erster Titel dieser Kategorie auf dem Boden Großbritanniens sein sollte. Die Partie gegen Ricky Walden konnte er mit 10-6 für sich entscheiden. Und als Spieler, der aus Nordirland stammt, hatte dieser Triumph eine ganz besondere Bedeutung. So ist Mark Allen der erste Spieler Nordirlands dem ein Sieg bei einem Event dieser Größenordnung gelingt, seit Dennis Taylor den Weltmeisterschaftstitel 1985 nach Nordirland gebracht hatte.

Erfolg bei den Masters von Mark Allen
Nach einem Formtief, dass Mark Allen nach seinen großen Erfolgen bis 2018 durchschritt, musste Ronnie O’Sullivan bei den Masters 2018 in London erfahren, dass Allen zu alter Stärke zurückgefunden hatte. Ronnie O’Sullivan nahm als siebenmaliger Champion und Titelverteidiger an den Masters teil und traf im Viertelfinale auf Mark Allen. Durch eine starke Vorstellung konnte Allen das Aufeinandertreffen für sich entscheiden und beendete O’Sullivans Turnier damit frühzeitig. Mit John Higgins im Halbfinale wartete auf Mark Allen ein weiteres Schwergewicht. Higgins hatte das Event immerhin zweimal zuvor gewinnen können. Allen bestand auch diese Prüfung und traf im Finale auf Kyren Wilson, gegen den Allen mit 10-7 in einem engen Match gewann.

Für Mark Allen ist der Sieg bei den Masters 2018 in London der bislang größte Erfolg seiner Karriere. Das Prestige der Veranstaltung und die Triumphe über die hochkarätigen Kontrahenten machen diesen Erfolg zu einem ganz besonderen für Allen. Seine wiedergefundene Stärke stellte er auch in der nachfolgenden Saison eindrucksvoll unter Beweis. Mit den International Championships sowie den Scottish Open konnte er gleich zwei Ranking Turniere für sich entscheiden, wobei ihm bei den UK Championships eine weitere Finalteilnahme gelang.

Mark Allen WST Ranking Event Pokale (4)
2018/19: International Championship, Scottish Open
2015/16: Players Tour Championship Finals
2012/13: World Open
2011/12: World Open

Mark Allen WST Minor-Ranking Pokale (5)
2015/16: Bulgarian Open
2014/15: Paul Hunter Classic
2013/14: Ruhr Open, Kay Suzanne Memorial Cup
2012/13: Antwerp Open

Mark Allen WST Non-Ranking Pokale (2)
2017/18: Masters
2009/10: Jiangsu Classic

Bilder- und Informationsquelle: wpbsa . com