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Luca Brecel besiegt John Higgins und gewinnt Scottish Open 2021

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Luca Brecel gewinnt Scottish Open 2021
Erst eine Woche ist es her, dass der belgische Snookerprofi Luca Brecel im Finale der UK Championships stand. Geschlagen geben musste er sich dort dem stärkeren Zhao Xintong. Doch Brecel lässt sich auf der Jagd nach seinem zweiten Ranking Turniersieg nicht aus der Fassung bringen. So zeigte er auch bei den in Llandudno ausgetragenen Scottish Open eine beeindruckende Leistung, die ihn schließlich im Finale gegen John Higgins zum Triumph führen sollte.

Für John Higgins ist es hingegen eine erneut vergebene Chance einer ohnehin schon sehr erfolgreichen Saison einen der begehrtesten Titel der professionellen Snooker Tour hinzuzufügen. Die Niederlage gegen Luca Brecel im Finale der Scottish Open ist das bereits vierte verlorene Finale dieser Saison. Zuvor stand Higgins in den Finals der English Open, Northern Ireland Open sowie Champion of Champions, aus denen er ebenfalls als Zweitplatzierter hervorging.

Zu Beginn der Session am Nachmittag zeigte Brecel eine starke Leistung und spielte sich eine Führung heraus, die es Higgins schwer machen sollte, den Ausgang des Finals noch zu drehen. Doch wer den mittlerweile 46-jährigen Higgins auf der Tour verfolgt, der weiß, dass sich dieser nicht einfach geschlagen gibt, ohne alles in seiner Macht stehende versucht zu haben. Und so sollte es auch in dem Finale der Scottish Open sein.

Brecel gelang es durch seine konzentrierte Spielart eine 6 zu 2 Führung während der Nachmittags Session herauszuspielen. Auswirkungen der Niederlage von vor einer Woche waren nicht zu erkennen. Im Gegenteil, Brecel wirkte hoch motiviert und Willens genug, um dieses Finale für sich zu entscheiden. Eine Reihe riskanter Stöße und die Nutzung einiger kleiner Ungenauigkeiten seitens Higgins, sollte es Brecel ermöglichen, als Favorit auf den Titel aus der Session am Nachmittag herauszugehen.

Die Semifinale Higgins vs O’Sullivan in Scottish Open 2021
Für Higgins, der im Semifinale gegen Ronnie O’Sullivan zu beeindrucken wusste, sollte es nun schwer werden, den Belgier noch einzuholen. Und tatsächlich konnte Brecel den Schwung aus der Nachmittags Session in die Abendsession mitnehmen. Die ersten beiden Frames der Abendsession konnte Brecel für sich entscheiden und seinen Vorsprung so auf 8 zu 2 ausbauen.

Doch dann startete Higgins eine Aufholjagd, die auch angesichts eines nun nervöser wirkenden Luca Brecel ermöglicht werden sollte. Vielleicht waren es auch die Anfeuerungsrufe der Zuschauer, die Brecel verunsicherten und zu einigen Fehlern im elften Frame führten. Higgins erkannte seine Chance und entschied den elften Frame für sich, um auf 8 zu 3 zu verkürzen.

Ähnlich sollte es im zwölften Frame verlaufen. Brecel fehlte nur noch ein gewonnenes Frame, um das Finale für sich zu entscheiden. Doch nachdem ihm ein Stoß auf die grüne Kugel misslang, ergriff Higgins erneut das Ruder und erspielte sich mit einer Serie von 73 Punkten das zwölfte Frame. Higgins konnte so den Rückstand auf 8 zu 4 verkürzen. Und es sollte nicht das letzte Mal in diesem Finale sein, dass Higgins den Druck auf Brecel erhöhen konnte. Auch das dreizehnte Frame war hart umkämpft. Brecel gelang es nicht sich aus den schwierigen Situationen, vor die ihn Higgins stellte, frei zu spielen und musste das Frame letztlich an Higgins nach einem 53er Break abgeben.

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Die Zuschauer witterten ein Spektakel und feuerten die Protagonisten entsprechend frenetisch an. Nur noch drei Frames sollten Higgins fehlen, um mit Brecel gleich zu ziehen. Doch zu Beginn des vierzehnten Frames legte Higgins die Kugel nicht sicher genug ab und eröffnete somit die Chance für Brecel dieses Finale für sich zu entscheiden. Tatsächlich gelang Brecel ein 127er Break, dass für ihn den Finalsieg mit einem Endstand von 9 zu 5 bedeuten sollte. Für Brecel der zweite Ranking Titel nach seinem Sieg bei den China Championships vor vier Jahren.

Bild kommt von: wst . tv