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Stellungnahme vom WPBSA zu Thanawat Tirapongpaiboon

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Stellungnahme vom WPBSA zu Thanawat Tirapongpaiboon
Am 18. November 2022 gab der WPBSA (World Professional Billiards and Snooker Association) eine Erklärung zum Vorfall mit dem thailändischen Snookerspieler Thanawat Tirapongpaiboon ab. Dieser hatte in der Vergangenheit Spiele manipuliert und die Verhaltensregeln des WPBSA-Weltverbandes verletzt. Entsprechende Untersuchungen folgten 2013, 2015 und 2022, auch das internationale Unternehmen Sportradar wurde hinzugezogen (unter anderem auf das Erfassen von Sportdaten spezialisiert).

Am 25. Oktober 2022 kam es zu einer Anhörung, Tirapongpaiboon musste sich dem WPBSA-Disziplinarausschuss stellen. Dort zeigte er sich offen und gab schwerwiegende Verstöße zu. Unter anderem habe er in den Jahren 2013 bis 2015 sechs Spiele beziehungsweise dessen Ergebnis selbst festgelegt.

Mitgliedschaft von Thanawat Tirapongpaiboon entzogen
Aufgrund des Verdachts entzog der Sportbandverband dem Thailänder im Juni 2022 die Mitgliedschaft. Dieser war natürlich nicht erfreut darüber, er wusste aber über dessen Richtigkeit. Tirapongpaiboon war danach sogar zu intensivier Kooperationsarbeit bereit und hat sich zum Beispiel zu den Spielabsprachen geäußert.

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Logischerweise landete der Vorfall vor Gericht. Dieses verhängte für den Snookerspieler eine Sperre, die Länge wurde zunächst mit neun Jahren festgelegt. Aufgrund der Offenheit und Mithilfe des Thailänders reduzierte man diese aber auf sechs Jahre. Hier gibt es dann eine weitere Aufteilung, zwei Jahre und neun Monate der Suspendierung sind bedingungslos zu akzeptieren. Danach bleiben noch drei Jahre und drei Monate übrig, die im besten Fall ausgesetzt werden. Und zwar dann, wenn Tirapongpaiboon die getroffenen Vereinbarungen mit der WPBSA einhält. Darin geht es beispielsweise um die Unterstützung für die Antikorruptionsarbeit.

Hält er sich daran, dann ist die Suspendierung bis 14. März 2025 aufrecht (Start war der 15. Juni 2022 mit dem Entzug der Mitgliedschaft). Dazu kommt eine Zahlung in der Höhe von 1.925 £, die sich auf die Kosten für den WPBSA-Sportverband bezieht.

Der Snookerspieler kann zwar noch Einspruch gegen das Urteil des Gerichtshofs einlegen (bis 1. Dezember 2022), die Wahrscheinlichkeit ist allerdings sehr gering.

Der Weltverband ist zufrieden
Für Jason Ferguson (WPBSA-Vorsitzender) zeigt dieser Vorfall zwei Tatsachen auf. Erstens nimmt der Weltverband Spielmanipulationen sehr ernst, und zweitens werden Manipulationen auch nach Jahren noch aufgedeckt. Zu manipulieren bringt also nichts, man wird als Spieler erwischt. Positiv bei Thanawat zu erwähnen ist seine Reue. Er will außerdem anderen ein Vorbild sein und sie vor solchen Fehlern warnen. Sein Einsatz dafür ist ihm sehr wichtig, unter anderem unterstützt er deshalb das Spielerausbildungsprogramm der WPBSA.

Die folgenden Anklagen wurden im Fall Thanawat Tirapongpaiboon zugelassen:
– 1. Juni 2013, Australian Open Qualifier (Gloucester), Spiel gegen Noppon Saengkham, Ergebnis festgelegt, Regelverstoß 2.1.2.1.
– 7. August 2013, Shanghai Masters Qualifiers (Doncaster), Spiel gegen Ross Muir, Ergebnis festgelegt, Regelverstoß 2.1.2.1.
– 16. Februar 2014, China Open Qualifiers (Gloucester), Spiel gegen Ding Junhui, Ergebnis festgelegt, Regelverstoß 2.1.2.1.
– 19. Februar 2014, Welsh Open (Wales), Spiel gegen Martin Gould, Ergebnis festgelegt, Regelverstoß 2.1.2.1.
– 25. November 2014, britische Meisterschaft (York), Spiel gegen Stuart Bingham, Ergebnis festgelegt, Regelverstoß 2.1.2.1.
– 28. August 2015, PTC European Tour 2 (Furth – Deutschland), Spiel gegen Martin O’Donnell, Ergebnis festgelegt, Regelverstoß 2.1.2.1.

Wichtige Klarstellung: Keiner der Gegner von Thanawat Tirapongpaiboon wusste von den Regelverstößen.