Wayne Rooney kürt Snooker-Legende Ronnie O’Sullivan zum größten Sportler aller Zeiten

Wayne Rooney über Ronnie O’Sullivan: Warum der „Rocket“ für ihn der größte Sportler aller Zeiten ist

Wenn große Namen aus dem Sport über andere Legenden sprechen, entsteht oft mehr als nur eine einfache Meinung – es entsteht ein Blick hinter die Kulissen dessen, was echte Größe im Sport ausmacht. Genau das wurde deutlich, als Wayne Rooney in seinem Podcast über die größten Athleten aller Zeiten sprach. Seine Antwort überraschte viele: Nicht ein Fußballidol, sondern Snooker-Star Ronnie O’Sullivan steht für ihn ganz oben.

Damit stellte Rooney den „Rocket“ sogar vor Ikonen wie Tiger Woods, Mike Tyson und Serena Williams. Selbst Namen wie Michael Jordan oder Tom Brady, die für viele als unantastbar gelten, landeten in seiner persönlichen Rangliste hinter O’Sullivan. Diese Entscheidung zeigt nicht nur Respekt, sondern eine tiefe Bewunderung für einen Sportler, der oft außerhalb des Mainstreams unterschätzt wird.

Mehr als Titel: Die Faszination O’Sullivan

Für Rooney geht es bei seiner Wahl nicht allein um Zahlen, Rekorde oder gewonnene Titel. Vielmehr beschreibt er ein Gefühl – eine besondere Art von Magie, die Ronnie O’Sullivan an den Tisch bringt. Es ist die Art, wie er spielt: scheinbar mühelos, oft riskant, aber immer mit einer unglaublichen Präzision.

Besonders beeindruckt zeigte sich Rooney davon, dass O’Sullivan mit beiden Händen auf höchstem Niveau spielen kann – eine Fähigkeit, die im Snooker nahezu einzigartig ist. Doch noch wichtiger ist für ihn der Mut, den O’Sullivan immer wieder zeigt. Er wählt Linien, die andere gar nicht erst in Betracht ziehen würden, und schafft es dennoch, das Spiel zu kontrollieren.

Diese Kombination aus Talent, Instinkt und Risikobereitschaft macht ihn für Rooney zu etwas Besonderem. Es ist nicht nur das „Was“, sondern vor allem das „Wie“, das ihn heraushebt.

Eine Persönlichkeit mit Kanten

Rooney sprach auch über eine Eigenschaft, die viele der größten Sportler miteinander teilen: eine gewisse Schärfe, ein inneres Feuer. Er zog Parallelen zu Figuren wie Mike Tyson, Tiger Woods oder Diego Maradona – allesamt Persönlichkeiten, die nicht nur durch ihre Leistungen, sondern auch durch ihren Charakter auffielen.

Genau diese Kanten sieht er auch bei O’Sullivan. Vielleicht sei es gerade diese Unangepasstheit, die ihn so besonders mache. Es ist diese Mischung aus Genie und Eigenwilligkeit, die große Sportler oft von guten unterscheidet.

Rooney deutete sogar an, dass O’Sullivan für seine Verdienste längst eine offizielle Ehrung verdient hätte. Ein Ritterschlag wäre aus seiner Sicht mehr als gerechtfertigt – auch wenn er gleichzeitig einräumte, dass O’Sullivan vielleicht nicht in das klassische Bild eines solchen Preisträgers passt.

Die Liebe zum Snooker: Eine persönliche Geschichte

Was Rooneys Aussagen noch interessanter macht, ist seine eigene Verbindung zum Snooker. Er sprach offen darüber, dass er diesen Sport schon seit seiner Jugend liebt und bis heute aktiv spielt. Zuhause steht sogar ein eigener Tisch – und dieser wird regelmäßig genutzt.

Mit einem Augenzwinkern erzählte Rooney, dass er oft allein spielt. Doch genau darin sieht er einen besonderen Reiz: Im Snooker kann man gegen sich selbst antreten. Man stellt sich selbst vor Herausforderungen, legt sich schwierige Situationen und versucht, diese zu lösen.

Diese Art des Spiels unterscheidet Snooker von vielen anderen Sportarten. Es ist nicht immer notwendig, einen Gegner zu haben – oft reicht der eigene Anspruch, besser zu werden.

Snooker als Spiel des Denkens

Für Rooney ist Snooker weit mehr als nur ein Präzisionssport. Er beschreibt es als ein Spiel, das stark an Schach erinnert. Jeder Stoß ist Teil eines größeren Plans, jede Entscheidung beeinflusst die nächsten Schritte.

Man müsse vorausdenken, Szenarien im Kopf durchspielen und ständig abwägen. Genau diese mentale Komponente ist es, die Rooney so fasziniert. Es geht nicht nur darum, Kugeln zu versenken, sondern darum, das Spiel zu lesen und zu kontrollieren.

Und genau hier sieht er auch die besondere Stärke von Ronnie O’Sullivan. Während viele Spieler sich auf Technik und Sicherheit verlassen, kombiniert O’Sullivan beides mit einem außergewöhnlichen Spielverständnis – und hebt sich dadurch deutlich von der Konkurrenz ab.

Eine bewusste Entscheidung – trotz möglicher Kritik

Rooney ist sich bewusst, dass seine Wahl nicht unumstritten ist. Viele würden wahrscheinlich andere Namen an die Spitze setzen, insbesondere aus populäreren Sportarten. Doch für ihn ist diese Entscheidung ehrlich und persönlich.

Seine Leidenschaft für Snooker spielt dabei sicherlich eine Rolle – aber sie erklärt nicht alles. Denn letztlich geht es ihm um Einfluss, Stil und die Fähigkeit, einen Sport zu verändern. Und genau das verkörpert Ronnie O’Sullivan für ihn wie kaum ein anderer.

Am Ende wirkt Rooneys Aussage weniger wie eine provokante These und mehr wie eine aufrichtige Hommage. Eine Würdigung eines Sportlers, der über Jahre hinweg nicht nur Titel gesammelt, sondern seinen Sport geprägt hat – mit Talent, Persönlichkeit und einer ganz eigenen Art, das Spiel zu verstehen.

FAQ

Warum sieht Wayne Rooney Ronnie O’Sullivan als größten Sportler aller Zeiten?

Weil er nicht nur viele Titel gewonnen hat, sondern das Spiel durch seinen Stil, sein Talent und seine Persönlichkeit geprägt hat.

Welche Sportler nennt Rooney noch in seiner Liste?

Unter anderem Tiger Woods, Mike Tyson, Serena Williams, Michael Jordan und Tom Brady.

Was macht O’Sullivans Spielweise so besonders?

Seine Fähigkeit, mit beiden Händen zu spielen, seine Risikobereitschaft und sein außergewöhnliches Spielverständnis.

Spielt Wayne Rooney selbst Snooker?

Ja, er spielt regelmäßig und besitzt sogar einen eigenen Tisch zuhause.

Warum vergleicht Rooney Snooker mit Schach?

Weil beide Spiele strategisches Denken, Planung und mehrere Schritte im Voraus erfordern.

Informationsquelle: wst . tv

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