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Mark Davis erlebte Freude und Enttäuschung zugleich

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Mark Davis erlebte Freude und Enttäuschung zugleich
Die Enttäuschung von Mark Davis bezieht sich auf das verlorene Qualifikationsspiel gegen Joe Perry. Die Freude kam danach zurück, denn dank zurückerhaltener Tourkarte darf er bleiben und muss nicht nach Hause fahren.

Der Snooker-Spieler Mark Davis wollte sich für die Cazoo World Championship qualifizieren. Dafür gibt es extra Qualifikationsrunden, die über einen erfolgreichen Einzug ins Turnier entscheiden. Sein Gegner war Joe Perry, der auch gleichzeitig ein enger Freund von ihm ist. Davis wusste natürlich Bescheid, dass ein Sieg Pflicht ist, um weiter im Spiel zu bleiben. Auch aus beruflicher Sicht war es ihm wichtig, denn er ist bereits sehr lange dabei. Genauer gesagt betrat er 1991 seine erste Tour.

Qualifikationsspiel gegen Joe Perry
Das Qualifikationsspiel zwischen Davis und Perry war ein Kopf-an-Kopf-Rennen. Kurz vor Ende stand es 9:9 und es wusste niemand, wer der Gewinner sein wird. Mark Davis konnte danach einen Matchball nicht verwandeln. Perrys nutzte diesen Rückschlag, holte sich noch einmal die volle Konzentration und gewann am Ende mit 10:9. Für seinen Freund und dessen Karriere kein schöner Moment.

Das geglaubte Aus war es am Ende aber doch nicht. Ausschlaggebend dafür war sein derzeitiger Platz Nummer 68 und ein unabhängiger Beschluss, dass er trotz Niederlage eine Tourkarte erhält und somit bleiben darf.

Im Kopf bleibt ihm das Match gegen Joe Perry trotzdem. Er sagte danach auch, dass seine Gefühle vor allem in den letzten Minuten verrückt gespielt haben. Für ihn war es ein schmerzendes Ereignis, insbesondere sein verpatzter Schuss beim Matchball tut ihm weh. Die Qualifikationsrunden für den Schmelztiegel seien generell schon schwierig, mit einem 9:9 im Finale wird der Druck auf den Schultern nicht unbedingt weniger. Der zunächst geglaubte Verlust der Tourkarte war für Mark Davis eine verheerende und enttäuschende Situation, mit der er lange zu kämpfen hatte.

Im Spiel selbst war der Engländer nach eigenen Angaben stets konzentriert. Auch war ihm klar, dass es um sehr viel geht. Obwohl das Ende für ihn nicht gut endete, hat er das Spiel genossen. Seinen Gegner und Freund Joe Perry bezeichnete er als sehr guten Spieler, diesen Faktor blendete Mark Davis beim Match (19 Frames) aber aus, um nicht abgelenkt zu sein. Unwohl fühlte sich der am 12. August 1972 geborene Snooker-Profi bei diesem Qualifikationsspiel nicht, stattdessen hat es mit dem Sieg einfach nicht sein sollen.

Aufgrund der langen Freundschaft zwischen den beiden ist sich Mark Davis sicher, dass Joe Perry seinen Schmerz und seine Enttäuschung mitfühlt. Auch war es für ihn sicherlich kein Vergnügen, schließlich kickte er den Engländer so vorläufig von der Tour. Mark Davis sagt aber auch ganz professionell, dass Perry nur seinen Job gemacht hat und es keinen Einfluss auf die Freundschaft nimmt. Das Spiel war einfach verrückt und Mark Davis hätte sich bei umgekehrtem Ausgang ebenfalls schlecht gefühlt. Aber nicht nur bei Joe Perry, sondern bei allen Spielern. Lustige SMS fehlten aber trotzdem nicht. So traf zum Beispiel eine Textnachricht bei Mark Davis mit der Frage ein, ob er das Spiel mit Absicht so verlaufen ließ.

Nach der Enttäuschung kam per Anruf die Freude. Darin wurde dem 50-Jährigen mitgeteilt, dass er trotz der Niederlage mindestens noch eine Tour bestreiten darf. Vor dem Qualifikationsspiel hätte er sich so eine Situation nur schwer vorstellen können, da seine bisherige Karriere gut verlaufen ist. Jetzt denkt Mark Davis etwas anders darüber und will in den kommenden Spielen das Beste herausholen.

Der Anruf erreichte ihn am Tag der Senioren-Weltmeisterschaften, er spielte gegen Tony Knowles. Nach diesem Telefonat überwiegte bei ihm die Freude, auch wenn Mark Davis durch die Niederlage nicht beim Schmelztiegel dabei ist. Trotz seines Alters will er aber trotzdem noch mindestens einmal daran teilnehmen. Im Kopf hat er das Geschehene bereits vergessen und konzentriert sich nun mit voller Kraft auf die (kommende) Saison.

Die Entscheidung über die erhaltene Tourkarte für kommendes Jahr war für den Engländer absolut nachvollziehbar und richtig. Auch, wenn er in der Liste weiter hinten wäre. Am Ende überwiegt natürlich die Freude, dass es noch mindestens eine Saison weitergeht.

Mark Davis musste in der Vergangenheit zwar schon mehrmals um den Verlust der Tourkarte zittern, von überdurchschnittlich oft kann aber keine Rede sein. Außerdem ist die letzte Situation dieser Art schon länger her. Fakt ist für ihn auch, dass man bei Erfolg vieles als selbstverständlich ansieht. Das ändert sich erst, wenn die Richtung zur negativen Seite hin wechselt. Der 50-Jährige will nun das Spielen mehr genießen, weniger Druck auf sich selbst ausüben und sich um einen insgesamt runderen Ablauf kümmern.

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Das English Open Finale von 2018
Die Hoffnung auf noch kommende Erfolge lebt ebenfalls. Einige davon hatte er bereits in der Vergangenheit, insbesondere das Finale von 2018 bei den English Open ist zu erwähnen. Hier musste Mark Davis am Ende eine knappe Niederlage gegen Stuart Bingham (9:7) hinnehmen. Des Weiteren war der Snooker-Spieler schon in fünf Halb- und 14 Viertelfinals drinnen. Die Kraft und Motivation für ganz nach oben traut er sich noch zu.

Mit jedem Jahr wird es jedoch schwieriger, schließlich wird man älter und verliert möglicherweise an körperlichen und physischen Fähigkeiten. Mit den Top-Spielern der Branche will er sich nicht vergleichen, Mark Davis schätzt seine Voraussetzungen anders ein, um seinen Erfolgsweg zu entdecken. Mit Selbstkritik hat er ebenfalls keine Probleme und sagt, dass er bereits viele Turniere absolviert hat und es alleine seine Schuld ist, wenn am Ende kein Sieg verzeichnet werden kann. Zweifel an seinem spielerischen Können hat er nicht. Es muss lediglich alles zusammenpassen, dann kann es nach wie vor ganz nach oben gehen.

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