Start News Judd Trump gelingt mit einem Century Break der Sieg im finalen Frame...

Judd Trump gelingt mit einem Century Break der Sieg im finalen Frame – English Open

93

Für die aktuelle Nummer Eins des professionellen Snookersports war es ein ganz besonderer Sieg bei den English Open in Milton Keynes. Judd Trump präsentierte sich im finalen Frame in ausgezeichneter Verfassung und schaffte gegen seinen Kontrahenten Neil Robertson ein Century Break, das ihn nun in die Riege der Großen wie Robertson und Mark Selby aufsteigen lässt. Genau wie Robertson und Selby hat nun auch der 31-jährige Trump bereits 18 Ranglisten Turniere gewonnen.

Sowohl Trump als auch Robertson schenkten sich im Finale gegenseitig nichts. Nach dem Erfolg resümierte der Weltmeister von 2019, dass er lange Zeit glaubte, Robertson sei der stärkere Spieler gewesen. Die Dominanz mit der Robertson zeitweise spielte, ließ Trump immer wieder daran zweifeln erfolgreich aus diesem Duell gehen zu können. Als ein hartes Stück Arbeit beschrieb Trump das Finale in dem After-Match Interview und zählt dieses Finale als das schwierigste in den letzten fünf Jahren.

Tatsächlich konnte Trump zunächst mit einer 3:1 Führung gut vorlegen. Dann aber zeigte Robertson seine Qualitäten als Spitzenspieler und konnte mit 7:4 eigentlich klar in Führung gehen. Beim Stande von 8:8 gelang Trump allerdings sein Meisterstück und beendete das Finale mit einem sehenswerten Century Break. Für Trump war es bereits das zehnte Finale, das er in Folge gewinnen konnte.

Beide Spieler hatten es auf ihrem Weg ins Finale mit namhaften Größen des Snookers zu tun. Während mit Weltmeister Ronnie O’Sullivan ein hochgehandelter Anwärter auf den Titel bereits nach einer Niederlage in der dritten Runde gegen Matthew Stevens das Turnier verlassen musste, konnte sich Robertson mit 6:5 gegen Mark Selby durchsetzen.

Für Trump führte der Einzug ins Finale über einen 6:4 Sieg gegen den viermaligen Weltmeister John Higgins.

Bildquelle: youtube . com

Datum: 19.10.2020