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Die Michael Gould Snooker Sportgeschichte – Legenden

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Die Michael Gould Snooker Sportgeschichte – Legenden
Eine Brille zu tragen ist heutzutage ganz normal. Manche tun das sogar freiwillig, da sie ein modisches Accessoire darstellt. Michael Gould muss eine für die Ferne aufsetzen, da er kurzsichtig ist. Glücklicherweise hat sein Brillenmodell nur wenig mit dem von Dennis Taylor zu tun, der ja bekanntlich auf ausgefallene XXL-Modelle stand. Vom Gesicht blieb da nur wenig über. Die Gläser von Gould sind im direkten Vergleich winzig und manchmal schaut er auch drüber, da er sich in diesem Moment leichter tut beziehungsweise den Ball schärfer sieht.

Blickt man auf die Karriere von Michael Gould zurück, dann hatte er es nicht immer leicht. Gut lief es vor allem am Anfang, denn mit nur 20 Jahren hat er sich verdient eine Amateurmeisterschaft (englisch) gesichert. Darauf folgte dann ein Profijahr (Main Tour), jedoch riss die zuvor sehr gute Leistung ab. Genauer gesagt blieb er nicht mehr im Ranking. Eine Enttäuschung, durch die Gould die Motivation für den Snookersport verlor und kürzertrat. Es gab aber noch einen weiteren Grund, denn seine Mutter hatte mit einer Krebserkrankung zu kämpfen, sodass er sich um sie gekümmert hat. Leider konnte der Krebs nicht geheilt werden und sie verstarb. Danach benötige der Snookerspieler Geld, diese Tatsache brachte ihn ins Casino. Aber nicht als Spieler, sondern als Croupier. Den Fokus auf Snooker zu setzen war in dieser Zeit sehr schwierig.

2007, nachdem er erneut die Amateurmeisterschaft gewinnen konnte, wagte er seinen zweiten Versuch auf der Tour – deutlich erfolgreicher. Über die Qualifikation erreichte er die UK Championships, bei den Welsh Open kam er sogar ins Achtelfinale. Er gewann einige kleinere Events, wurde als Weltranglistenelfter (2012) endgültig ernst genommen. Auf seinen ersten großen Titel musste er vier weitere Jahre warten: 2016, beim German Masters in Berlin, profitierte er vom Ausscheiden zahlreicher Favoriten und ließ Luca Brecel im Finale keine Chance. Es war sein erster Triumph bei einem Ranglistenturnier, und an wen dachte er in der Stunde seines größten Erfolgs? Natürlich an seine Mutter. Goulds bewegende Worte: Ich hoffe, dass sie irgendwie zugeschaut hat, vielleicht ja mit einem Whisky in der Hand.

Informationsquelle:
„111 reasons to love snooker“ by Carsten Scheele (Schwarzkopf&Schwarzkopf)
https://schwarzkopf-verlag.info/p/111-gruende-snooker-zu-lieben

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