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Jack Lisowski ist dieses Jahr in Snooker erfolgshungrig geworden

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Jack Lisowski ist dieses Jahr in Snooker erfolgshungrig geworden
Das Jahr 2022 beginnt und Jack Lisowski hat im Crucible das Single-Table Setup in Griffweite. Für ihn ein ausschlaggebender Moment, denn seit diesem Erlebnis ist er erfolgshungrig geworden. Der Snookerspieler will auf noch größere Bühnen und noch viel mehr Erfolge holen. Der Weg dafür ist zumindest gelegt, denn in der letztjährigen WM-Saison konnte er sich ins Viertelfinale vorkämpfen. Besiegt hat der 31-Jährige (am 25.06.1991) große Namen, dazu zählen Matthew Stevens (10:8) und Neil Robertson (13:12). Letzterer wurde sogar als Favorit gehandelt.

Nach dem Erreichen der letzten Acht (Viertelfinale) waren auch die Gegenspieler bedeutend stärker. Zum Beispiel musste er es gegen John Higgins aufnehmen, auf dessen letztes Treffen er nicht unbedingt mit Freude zurückblickt. Lisowski war nämlich nach einem 13:1-Abbruch im wahrsten Sinne des Wortes chancenlos. Diesmal war der Kampf wesentlich besser, am Ende reichte es mit 13:12 nur knapp nicht. Am Ende entschieden zwei Brakes von Higgins (105 und 72) über den Sieg, daran änderte auch die zuvor bestehende Führung von 12:11 nichts.

Für Jack Lisowski war es trotzdem ein voller Erfolg. Er ist überzeugt davon, dass er dank dieser Erfahrungen immer mehr die Nervosität vor großen und wichtigen Spielen verliert. Dadurch werden auch automatisch die Ergebnisse besser. Verständlich, dass sich der in England geborene Snookerspieler deshalb heute schon auf die Rückkehr zum Theatre of Dreams 2023 freut.

Unterm Strich war es extrem knapp
Jack Lisowski selbst gibt folgende Worte zu Protokoll: „Unterm Strich war es extrem knapp”. Traurig bin ich aber nicht, denn um mich herum hatte ich es mit echten Größen zu tun. Wäre es noch ein wenig besser gelaufen, dann hätte ich im Halbfinale stehen und gegen Judd Trump, Mark Williams und Ronnie O’Sullivan antreten können. Leider hat mich der letzte Frame ein wenig Konzentration gekostet, meine Chance war aber real. Gegen John Higgins zu verlieren ist jedoch keine Schande, außerdem waren seine zwei Freigaben einfach großartig und ich konnte nicht viel dagegen ausrichten. Das Match gegen Neil habe ich ebenfalls genossen. Von meiner guten Leistung war ich selbst ein wenig überrascht, diese nehme ich aber gerne für weitere Steigerungen mit. Man kann sagen, dass ich derzeit mit meinen 31 Jahren beginne, Erfolge zu erreichen. Die Schritte könnten zwar größer sein, doch dafür sind sie konsequent.“

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Finanziell sieht es dank der guten Turniere ebenfalls gut aus. Die Nummer 10 in der Snookerweltrangliste hat in Sheffield 50.000 £ (Top 16), bei der UK Championship 24.500 £ (Viertelfinale) und bei den Welsh Open nochmals 20.000 £ (Halbfinale) verdient. Nimmt man diese drei Events einmal raus, dann fehlen Lisowski noch Erfolge, in denen er über eine Top-16-Platzierung hinauskommt.

„Wenn ich auf die vergangenen Weltmeisterschaften zurückblicke, dann waren die Ergebnisse eher enttäuschend. Diesmal war es anders, ich bin sehr zufrieden und das Resultat fiel so stark wie noch nie aus. Selbst das Duell gegen Higgins stufe ich als erfolgreich ein. Ich konnte 12 Frames erzielen und verlor am Ende nur hauchdünn. (13:12). Die Zusammenkunft davor mit ihm war um einiges schmerzhafter, er besiegte mich nämlich haushoch mit 13:1. Ich hatte außerdem das Gefühl, dass ich mir selbst etwas beweisen konnte und blicke optimistisch in die Zukunft. Die positiven Erlebnisse waren in großer Anzahl vorhanden und ich freue mich auf die neue Saison mit hoffentlich noch besseren Resultaten. Das Crucible ist die für mich bislang beste Erfahrung gewesen. Davon habe ich schon immer geträumt und jetzt konnte ich selbst dabei sein inklusive viel Spaß.“

„Müsste ich meine letzte Saison beschreiben, dann würde ich sie als gar nicht gut bezeichnen. Vom Gefühl her spielte das Glück gegen mich, ganz so schlimm war es am Ende aber doch nicht. Sowohl die WM als auch die britische Meisterschaft verliefen vergleichsweise gut. Eine Katastrophe war die Saison also nicht und die beiden Turniere hätten wesentlich schlimmer ausfallen können. Die neue Saison verläuft aber hoffentlich trotzdem noch besser.“

Irgendwann geht jede Saisonpause zu Ende, Jack Lisowski bezeichnete den Zeitpunkt aber als ungünstig (und zwar in Bezug auf seine starke WM-Form). Von einem schlechten Start zu sprechen wäre jedoch auch falsch, schließlich gewann er gegen Zhang Jiankang (5:1). Ein Sieg, mit dem er sich bei den BetVictor European Masters den Eintritt in die Endphase sicherte. Im letzten Jahr verlief der Start deutlich schlechter, dieses Mal soll die Leistungskurve in die andere Richtung ausschlagen.

„Wenn man in die Championship League eintritt, dann ist jeder Gegenspieler in einer Gruppe hart und schwierig. Daher ist es okay, dass ich mich nicht qualifiziert habe. Es kam außerdem noch ein Grund dazu, ich hatte im letzten Sommer zu lange frei. Es waren drei Monate, doch die Lektion daraus habe ich schnell gelernt. Diese Dauer ist mir zu lange, sodass ich mich zuerst wieder einfinden musste. Dafür war die Rückkehr umso schöner und ich konnte außerdem meine Akkus aufladen. Aufgrund der neuen Energie fühlte ich mich in den Qualifikationsspielen stärker. Ungewohnt sind auch die Reisen, denn diese waren längere Zeit pausiert und man muss sich erst wieder an den Gang ins Flugzeug und an die Turnierantritte gewöhnen (aktuell ist beispielsweise Deutschland dran). Meine erste Zeit in Furth ist schon lange her, da war ich noch deutlich jünger und das Event war die Paul Hunter Classic. Auch freue ich mich sehr Teilnehmer der European Masters zu sein. Die Menschen sind alle sehr nett und mit der Zeit habe ich auch Freundschaften geschlossen.“

„Selbstvertrauen zu haben ist sehr wichtig, man kann es aber auch sehr schnell wieder verlieren. Und dann gibt es auch noch die Erfolgssträhne, die einem ganz neue Ziele erreichen lässt. Erfolg hat in erster Linie mit einer guten Form und mit Disziplin zu tun. Ich selbst bin bester Laune und sehr gespannt darauf, was die Saison mit mir vorhat. Ein Hauptziel ist wie immer der Einzug ins Finale. Zum Schluss möchte ich auch noch erwähnen, dass ich ein Momentum-Spieler bin.“

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