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Die Jack Lisowski Snooker Sport Bio – Legenden

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Die Jack Lisowski Snooker Sport Bio
Mit Jack Lisowski geboren am 25.06.1991 hat die professionelle Snooker Tour einen Spieler in seinen Reihen, dessen Talent schon sehr früh erkennbar war. Schon im Teenager Alter trat Lisowski bei Turnieren an, die internationalen Experten als Bühne für zukünftige Spitzenspieler schätzen. Im Alter von erst 15 Jahren ging Lisowski als Sieger des Junior Pot Black im Crucible Theatre hervor. Drei Jahre später triumphierte er zudem bei den Englischen Amateur Meisterschaften 2010. Mit zwei Turniersiegen fand er sich im oberen PIOS Ranking wieder und entschied sich im gleichen Jahr für seine bis heute andauernde Profilaufbahn. Diese Entscheidung sollte sich in den folgenden Jahren als richtig erweisen, hat Lisowski doch viele weitere Erfolge vorzuweisen und gilt nach wie vor als einer der interessantesten Spieler auf der Tour. Sein erstes Maximum Break unter professionellen Bedingungen gelang ihm in 2012 im Rahmen der Qualifikationsrunden zu den UK-Meisterschaft.

Nach dem Eintritt in die Tour als Profi gelangen ihm zunächst mit dem Erreichen zweier Finals während der ersten zwei Jahre auf Profievents großartige Resultate. In 2013 sollte dann der nächste wichtige Schritt in seiner Laufbahn folgen. Zunächst gelang es ihm bei den China Open bis ins Viertelfinale vorzustoßen, musste sich dort allerdings in einer umkämpften Partie geschlagen geben. Dies sollte seiner Qualifikation für die Weltmeisterschaft aber keinen Abbruch tun. Bei seinem Debüt unterlag er allerdings dem späteren Zweitplatzierten Barry Hawkins mit 10-3.

Machte Lisowski zu Beginn seiner noch jungen Karriere doch beachtliche Fortschritte, so sollte es nach dem Auftritt bei den Weltmeisterschaften 2013 ganze fünf weitere Jahre dauern, bis ihm die Qualifikation für dieses im Crucible ausgetragenen Events wieder gelang. Bei seiner Teilnahme in 2018 konnte er zunächst den früheren Weltmeister Stuart Bingham bezwingen und erreichte so die Runde der letzten 16. Dort traf er allerdings auf John Higgins, der in einer anderen Liga zu spielen schien und Lisowski mit 13-1 eine deutliche Niederlage zufügte.

Einen erneuten Aufschwung erfuhr die Karriere von Jack Lisowski wieder während der Saison 2018/19. Mit deutlich besseren Ergebnissen wie dem Erreichen des Finals der Riga Masters sowie der China Open gelang es ihm erste aufkommende Zweifel an seiner für die Weltspitze nötigen Konsistenz zu zerstreuen. Den Titel konnte er allerdings bei beiden Veranstaltungen nicht gewinnen, sondern verlor in beiden Finals gegen seinen Konkurrenten Neil Robertson. Mit den Scottish Open 2019 konnte Lisowski seiner Laufbahn ein drittes der größten Ranglisten Turniere hinzufügen, dessen Finale er erreichte. Geschlagen geben musste er sich dort allerdings dem früheren Weltmeister Mark Selby mit 9-6. Im gleichen Jahr gelang ihm erstmals der Sprung unter die ersten 16 der Weltrangliste. Das Erreichen der Halbfinals bei den International Championships und weiteren vier Teilnahmen an Viertelfinals großer Ranglistenturniere, rundeten eine erfolgreiche Saison ab und zahlten kräftig auf seine sehr gute Weltranglistenposition ein.

Off-Table Leben von Jack Lisowski
Bevor Jack Lisowski sich dem Snookersport als Profi hingeben konnte, musste er zunächst einige gesundheitliche Herausforderungen meistern. So wurde bei ihm 2008 ein Hodgkin-Lymphom festgestellt, zu dessen Behandlung er 16 Chemotherapien über sich ergehen lassen musste, bevor er nach neun Monaten die Krankheit überstanden hatte. Mit seiner Frau Jamie hat er neben seiner Profikarriere auch sein privates Glück gefunden. Beide sind seit 2015 verheiratet.

Bilder- und Informationsquelle: wpbsa . com