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Nigel Bond verkündet schon Ende seiner Snooker-Karriere

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Nigel Bond beedndet seiner Snooker-Karriere
Am Ende musste sich Nigel Bond mit 6-1 dem an diesem Tage besseren Lukas Kleckers geschlagen geben. Für Bond bedeutete dies nicht nur das vorzeitige Aus bei den Betfred World Championships, sondern sollte zugleich das Ende seiner über 30 Jahre dauernden Profikarriere markieren.

Die Niederlage hätte in einen Ausschluss von der World Snooker Tour resultiert, was für Bond bedeutet hätte, dass er versuchen müsste mit entsprechenden Resultaten bei weniger großen Matches seinen Profistatus zurückzuerlangen und zu verteidigen. Doch für den ehemaligen ehemaligen Champion der British Open und Finalisten des legendären Crucible sollte es nun genug sein, wie er nach der Partie gegen Kleckers verkündete.

Mit dem Abschied von der Profitour geht zugleich eine Laufbahn zu Ende, die bis in die 80er Jahre des 21. Jahrhunderts zurückreicht. Seit den 80er Jahren ist Bond ununterbrochen auf der Profitour unterwegs. Jahr für Jahr gelang es ihm durch entsprechende Ergebnisse seinen Profi Status und den Verbleib auf der Profitour zu sichern. Im Snooker Sport ist dies ein Rekord, an den kein anderer Spieler bisher heranreicht.

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Leicht fällt Bond der Abschied jedoch nicht. Insbesondere für sein letztes Turnier auf der Tour hätte er sich ein besseres Resultat gewünscht, als in der Qualifikation für das Hauptfeld auszuscheiden. Doch mit nun 56 Jahren fiel es ihm in den letzten Jahren zusehends schwerer an frühere Leistungen anzuknüpfen und dem Talent der nachkommenden Generation Paroli zu bieten. Diesen Umständen ist sich Nigel Bond bewusst, wie er in seinem Abschlussstatement formulierte. Seinem Kontrahenten in seiner letzten Partie zollt er Respekt und wünscht ihm für die kommenden Matches und die weitere Karriere alles Gute.

Wenngleich die Niederlage enttäuschend für Bond ist und ihm der Abschied von der Tour nicht leicht fällt, so kann er doch auf eine durchaus erfolgreiche Karriere zurückblicken. In seinem Statement betonte Bond die Dankbarkeit, die er empfindet, wenn er an die letzten Jahrzehnte zurückdenkt. Zum Einen, weil er sich priviligiert fühlt, seine Leidenschaft zu seinem Beruf gemacht haben zu können. Zum Anderen aufgrund der Möglichkeiten, die ihm der Profisport geboten hat. Die Welt zu bereisen und an den größten Snooker Turnieren, die der Sport zu bieten hat, teilnehmen zu dürfen, erfüllt ihn mit großem Stolz. Nicht vergessen möchte er dabei auch die Personen, die ihn während seiner Karriere unterstützt haben.

Bond ließ zudem verlauten, dass er der Snookerszene noch eine Weile erhalten bleiben wird. Sein Turnierkalender sieht die Teilnahme an den World Seniors Championship vor, die im Crucible Theater in Sheffield ausgetragen werden. Den Cue ganz an den Nagel hängen? Dafür liebt er den Snooker Sport zu sehr. Gerne möchte er daher auch sein Wissen und seine Erfahrungen an Nachwuchsspieler weitergeben. Seine Rolle als WPBSA Board Director wird er auch aus diesen Gründen für weitere drei Jahre ausüben.

Einige wichtige Meilensteine seiner 1989 begonnenen Profikarriere sind unter anderem das Erreichen der World Championships in 1995. Stephen Lee, Alan McManus, Gary Wilkinson und Andy Hicks konnte er während des Turniers besiegen, bevor er sich im Finale Stephen Hendry mit 18-9 geschlagen geben musste.

Erster Pokal hat Nigel Bond in 1996 gewonnen
In 1996 konnte Bond dann mit den British Open sein erstes Ranking Turnier für sich entscheiden. Es sollte sein einziger Titel bei einem Ranking Turnier bleiben. Doch schon im darauffolgenden Jahr gewann er das Scottish Masters. In 2011 kam der Titel des Shoot Outs hinzu sowie der Sieg bei den Senioren Weltmeisterschaften in 2012. Eines seiner besten Resultate der jüngeren Vergangenheit erzielte Nigel Bond bei den UK Championships in 2019 als ihm ein spektakulärer Sieg gegen Judd Trump im Achtelfinale gelang. Geschlagen geben musste er sich damals erst seinem Gegner im Viertelfinale. Mit Mark Allen lieferte sich Bond ein enges Match, in dem er mit 6-5 unterlag und somit den Einzug in das Halbfinale nur knapp verpasste.

Es ist gut zu sehen, dass Bond dem Snooker Sport nicht gänzlich den Rücken kehrt und auch als Senior den Cue gelegentlich in die Hand nehmen wird. Seine Fans werden es ihm danken.

Bilder von wst . tv