Start Spieler Die Matthew Stevens Snooker Sportgeschichte – Legenden

Die Matthew Stevens Snooker Sportgeschichte – Legenden

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Der Abfall von Matthew Stevens
Es gibt ein legendäres Bild von Matthew Stevens, das unvergessen bleibt und ihn als Person veränderte. Leider ist der Hintergrund ein trauriger, genauer gesagt geht es um Paul Hunters (seinem besten Freund) und dessen Beerdigung. Stevens, der am 11.09.1977 das Licht der Welt erblickte, ist auf dem besagten Foto als Sargträger und mit traurigem und nach unten gerichteten Blick zu sehen. Man sieht ihm nicht nur seine tiefe Trauer an, sondern der Tag veränderte auch ihn als Person. Er trat natürlich wieder als Spieler auf, wiedererkennen tut man ihn aber nicht mehr. Matthew Stevens sagt auch, dass Turniere für ihn jetzt einsamer und schwieriger werden.

Fakt ist auch, dass der Waliser Jahre hatte, in denen seine Leistung stark schwankte. Der Höhepunkt war 2006, danach war nur mehr der Gewinn eines Finales drinnen (Championship League – Essex). Zuvor galt Stevens immer als Favorit, wenn es um große Turniere ging. Doch das war einmal, zumindest kann ihm aber niemand mehr die Gedanken an seine Titelgewinne nehmen. Einen holte er bei den Masters 2000, einen anderen bei der 2003 stattgefundene UK Championship. Sogar ein Triple Crown wäre möglich gewesen, dieses Ziel war ihm aber leider nicht vergönnt. In der notwendigen Weltmeisterschaft musste er sich in zwei Finalspielen geschlagen geben (Mark Williams im Jahre 2000 und Shaun Murphy im Jahre 2005).

Das hatte auch mit seiner Psyche zu tun. Als nervenstark galt Stevens nie, obwohl er in seiner Freizeit gerne Poker spielte, 2004 das am höchsten dotierte Turnier Großbritanniens gewann. Stevens hatte stets Probleme, seine Konzentration über einen längeren Zeitraum aufrechtzuerhalten. Hohe Führungen verspielte er, so im WM-Finale 2005 gegen Murphy, als Stevens bereits 11:5 führte und in der Abendsession nur noch zwei Frames für den Titel benötigte. Doch Stevens brachte nichts mehr zustande, Murphy riss das Spiel an sich, glich erst aus, siegte 13:12. Es sei kein Geheimnis, dass Stevens ungern in Führung läge, lästerte Murphy über seinen Kollegen. Stevens reagierte trotzig: Bevor meine Karriere zu Ende geht, werde ich die WM schon noch gewinnen, erklärte er. Es sieht nicht so aus, als könnte Stevens das noch gelingen.

WST Ranking Event Pokale (1)
2003/04: UK Championship

Non-Ranking Event Pokale (6)
2010/11: Championship League
2005/06: Northern Ireland Trophy, Pot Black
1999/00: Scottish Masters, Masters
1995/96: Masters Qualifying Event

Informationsquelle:
„111 reasons to love snooker“ by Carsten Scheele (Schwarzkopf&Schwarzkopf)
https://schwarzkopf-verlag.info/p/111-gruende-snooker-zu-lieben

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