Die fünf besten Welt Snooker-Spieler der Neuzeit


Diese fünf Spieler haben das moderne Snooker geprägt
Wer beim Snooker als Zuschauer neu dabei ist, wird sich wohl fragen, warum bestimmte Namen immer und immer wieder genannt werden. Ganz wie in anderen Sportarten ist es halt auch beim Snooker so, dass einige Spieler den Sport besonders geprägt haben. Diese Ausnahmekönner haben es sich mit speziellen Fähigkeiten und großen Erfolgen redlich verdient, dass man sie ständig wieder erwähnt:

Ronnie O’Sullivan
Es gibt im Snooker wohl nur einen Spieler, der das Prädikat Superstar so sehr verdient. Der Engländer ist ein absoluter Perfektionist am Tisch, was sich bis Ende 2021 bereits in 37 Turniertiteln auf der World Snooker Tour geäußert hat. Und man bekommt nicht den Eindruck, dass O’Sullivan bald einmal genug haben könnte, selbst wenn er immer mal wieder seinen Rücktritt androht, wenn ihm auf der Tour etwas nicht passt. O’Sullivan hält auf der Tour zahlreiche Rekorde, darunter jene für die meisten „Maximum Breaks“ (147 Punkte in einem Break) und die meisten „Century Breaks“ (100 und mehr Punkte in einem Break).

Während man auf dem Tisch oft weiß, was man von ihm erwarten kann, sind seine Späße neben dem Tisch immer wieder überraschend. Gerade bei Siegerehrungen präsentiert sich immer wieder sehr speziell. Nach Ronnie O’Sullivan ist zudem sogar ein Spielautomat benannt. In zahlreichen Online Casinos lassen sich solche Slots kostenlos spielen. Online kann man zahlreiche Spielautomaten ausprobieren, ohne dafür bezahlen zu müssen und ohne dafür eine Software herunterladen zu müssen. Kostenlose Slots helfen dabei, herauszufinden, welches Online Casino sich besonders toll anfühlt. Man kann die jeweiligen Spezialfunktionen und Eigenheiten der Spiele so völlig entspannt kennenlernen.

Stephen Hendry
Hendry war in den 90er-Jahren einer der erfolgreichsten Spieler auf der Tour. Gleich sieben Mal gewann er zwischen 1990 und 1999 die Weltmeisterschaft, die seit 1977 im berühmten Crucible Theatre in Sheffield stattfindet. Diese Marke ist allerdings noch weit von den 15 Titeln entfernt, die Joe Davis zwischen 1927 und 1946 errungen hatte. Immerhin steht er aber mit sieben Titeln immer noch einen WM-Titel höher als Ronnie O’Sullivan. 2012 trat Hendry vom Sport zurück, feierte allerdings 2020 auf Einladung ein Comeback an den professionellen Snooker-Tischen. Die Resultate sind aktuell noch eher bescheiden. Doch eine Legende wie Hendry ist an jedem Turnier eine Bereicherung.

John Higgins
Ähnlich lange auf der Tour wie Ronnie O’Sullivan ist John Higgins, seines Zeichens immerhin vierfacher Weltmeister. Higgins hätte wohl noch mehr große Titel feiern können, unterlag aber in vier weiteren Finals den jeweils neuen Weltmeistern. Dass er es achtmal ins Finale der WM geschafft hat, spricht aber auch für seine Konstanz. Higgins’ Qualitäten lassen sich mathematisch fast noch besser belegen. Nach einer Studie der University of Limerick erbringt Higgins offenbar die besseren Leistungen als die bereits erwähnten Ronnie O’Sullivan und Stephen Hendry, die jedoch mehr Turniere gewinnen konnten. Seit 2021 ist Higgins zudem der älteste Spieler auf der World Snooker Tour, dem ein „Maximum Break“ von 147 Punkten gelungen ist.

Steve Davis
In den 80er-Jahren hatte Steve Davis ein Profil, das wohl noch größer war, als jenes der heutigen Stars. Sechsmal vermochte der Engländer die WM zu gewinnen. Dabei ging besonders das Finale 1985 gegen Dennis Taylor in die Sportgeschichte ein. Nach einem deutlichen Vorsprung in der ersten Session für Davis entwickelte sich ein sehr ausgeglichenes Match, das erst im allerletzten Frame entschieden wurde. Der britische Fernsehsender Channel 4 wählte den entscheidenden Ball in diesem Match später als einen der zehn größten Sportmomente des 20. Jahrhunderts aus. Von der BBC wurde er noch 1985 zum britischen Sportler des Jahres gewählt. Davis spielte nach seiner Blütezeit noch lange weiter, bis er 2016 endgültig zurücktrat und zum Fernsehen wechselte.

Ding Junhui
Bereits seit zwei Jahrzehnten erfreut sich Snooker auch in Asien immer größerer Beliebtheit. Dies liegt nicht zuletzt an einigen sehr erfolgreichen Spielern, notabene aus China. Ding Junhui sorgte schon als recht junger Spieler für viel Aufsehen. Bei seinem ersten Finale beim China Open in Peking sorgte er für eine Rekordquote von mehr als 110 Millionen Fernsehzuschauern in China. 2007 knackte er mit nicht einmal 20 Jahren einen Rekord von Ronnie O’Sullivan: Er war fortan der jüngste Spieler, dem auf der Tour vor den TV-Kameras ein „Maximum Break“ von 147 Punkten gelungen war. Der ganz große Triumph bei der World Snooker Championship fehlt Ding Junhui bis jetzt noch. Sein bestes Resultat bisher war eine Finalteilnahme im Jahr 2016, als er gegen Mark Selby verlor.

Bilder von: pexels . com

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